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CH-Cup 1/64 Final: Niederlage in einem heissen Spiel |
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Geschrieben von Martin Keller
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05.07.2010 |
Gossau verliert im Duell gegen Laupen mit 6:4.
UHC Laupen – UHCevi Gossau 6:4 (3:1, 2:1,1:2) Sporthalle Elba, Wald ZH / Zuschauer / SR: Sigg/Polo
Tore: 1:20 Leimbacher (S. Künzler) 0:1, 10:44 Laupen 1:1, 16:02 Laupen 2:1, 17:28 Laupen 3:1; 22:30 Laupen 4:1, 25:15 Laupen 5:1, 36:20 Keller (Leimbacher 5:2; 51:27 N. Walther (B. Widmer) 5:3, 56:21 Laupen 6:3, 57:47 Baumgartner 6:4.
Strafen: Laupen 1–mal 5 Minuten, 1-mal 2 Minuten, Gossau 3-mal 2 Minuten.
Gossau: Meier; Künzler, Ambühl, Büchi, Leimbacher, B. Widmer, d’Hooghe, Keller, Frauchiger, Baumgartner, Vollenweider, Wintsch, Walther
Bemerkungen: Bücheler, L. Widmer, Luchsinger und Ruchti abwesend, Debut von Büchi in der ersten Mannschaft.
Zugegeben, mit der Terminwahl, dass das GF-Cupspiel an diesem Wochende vor dem Ligacup stattfinden sollte, war kaum jemand glücklich, gehört der Ligacup unzweifelhaft zu den Saisonzielen, während die Teilnahme am Swiss Mobiliar-Cup eher ins Kapitel «willkommene Abwechslung in der Meisterschaftspause» gehört. Aus sportlicher Sicht betrachtet allerdings, war im Duell mit Laupen deutlich mehr Spannung und Emotionen zu erwarten.
Der UHC Laupen ist auf dem Grossfeld zweifelsfrei hinter dem UHC Uster die Nummer Zwei der Region. Zudem hat der eine oder andere Akteur schon den Weg von Laupen nach Gossau oder umgekehrt gefunden. Als bekanntester Akteur ist die langjährige Teamstütze des UHCevi Gossau, Chrigel Wenger zu erwähnen, der seinen ersten Ligacup-Triumph im Jahre 2000 mit Laupen feiern durfte.
Der UHCevi Gossau erwischte den besseren Start und ging schon nach gut einer Minute durch einen Weitschuss von Leimbacher in Führung. Die Angriffsbemühungen der Laupener scheiterten immer wieder an der soliden Defensive der Gossauer oder am ausgezeichneten Torhüter Meier. Als dann der Ausgleichstreffer dennoch fiel und kurz darauf Gossau eine Zweiminutenstrafe kassierte, glaubte man schon an eine Wende. Der Kleinfeldmeister überstand die Strafe aber unbeschadet und die Spannung blieb erhalten, bis dann die Laupener ihre beste Phase einläuteten und innerhalb kurzer Zeit noch vor der ersten Pause zwei Tore nachlegen konnten und mit 3:1 in die erste Pause gingen.
Wer zu Beginn des zweiten Drittel auf eine Reaktion der Gossauer hoffte, wurde enttäuscht. Laupen setzte seinen Sturmlauf fort und erzielte weitere zwei Treffer zum 5:1, wobei der eine Treffer von den Gossauern selbst erzielt wurde. Nun so sang- und klanglos wollten sich die unsrigen nicht abschlachten lassen und sie nahmen sich noch einmal zusammen. Bei einer weiteren 2-Minuten Strafe der Gossauer konnten sich die Unsrigen im erfolgreichen Boxplay profilieren. Gossau hatte sogar in Unterzahl die beste Möglichkeit, doch Keller scheiterte am Gehäuse. Als dann kurze Zeit später Gossau zum Powerplay kam, wurde dieses prompt durch einen sehenswerten Backhandschuss von Keller zum Anschlusstreffer ausgenützt. Mit 2:5 ging man zum zweiten Tee.
Im letzten Drittel passierte zunächst nicht viel. Eine drittel kleine Strafe gegen Gossau konnte erneut schadlos überstanden werden. Leben in die Bude kam erst dann als nach einem harten Vergehen an der Bande an Baumgartner die Unparteiischen eine Fünfminuten-Strafe aussprachen. Wintsch reagierte im gegnerischen Slot am schnellsten verkürzte im Powerplay zum 3:5. Die Hoffnung doch noch ein positives Resultat zu erreichen kehrte zurück. Auch durch Laupens 3:6 liessen sich die unsrigen nicht beirren und konnten kurz darauf noch einmal durch eine schöne Einzelleistung von Baumgartner zum 4:6 verkürzen. Zu mehr reichte es nicht mehr, obwohl man für die letzte Minute Torhüter Meier durch einen 6. Feldspieler ersetzte.
Laupen hat dieses Spiel nicht unverdient gewonnen. Gossau hat aber gezeigt, dass sie mindestens teilweise dem soliden Erstliga-Team durchaus auf Augenhöhe begegnet sind und man darf nicht vergessen, dass einige gewichtige Absenzen im Gossauer-Team zu verzeichnen waren. Erfreulich festzustellen waren die Fortschritte in den Special-Teams. Powerplay-Chancen wurden genutzt und im Boxplay liess man keine Treffer zu. Waren doch letztes Jahr im Grossfeld-Cup die Defizite in diesen Bereichen der Grund des Ausscheidens, zeigte man sich in diesen Beziehungen klar verbessert. Jedenfalls darf der diesjährige Ausflug auf das Grossfeld durchaus als erfolgreich bezeichnet werden.
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Letzte Aktualisierung ( 07.08.2010 )
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