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Liga-Cup 1/128 Final: Überzeugender Sieg im Nachbarderby |
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Geschrieben von Martin Keller
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10.06.2010 |
Gossau gewinnt das Cupspiel gegen die Floorball Riders nach einer überzeugender Leistung 1:8.
Floorball Riders DBR – UHCevi Gossau 1:8 (1:1, 0:6,0:1) Rekrutierungszentrum, Rüti ZH / 30 Zuschauer / SR: Kaiser/Meier
Tore: 5. FB Riders 1:0, 8. Keller 1:1; 22. Vollenweider (Künzler) 1:2, 23. Keller 1:3, 25. Keller 1:4, 29. Bücheler 1:5, 34. Leimbacher (B. Widmer) 1:6, 39. Keller (Walther) 1:7; 52. d’Hooghe (Vollenweider) 1:8
Strafen: FB Rideres 1-mal 2 Minuten, Gossau 1-mal 2 Minuten.
Gossau: Meier (ab 41. M. Wälti); Bücheler, Vollenweider, Walther, Keller, Frauchiger; Künzler, Wintsch, Leimbacher, B. Widmer, Baumgartner; Ambühl, d’Hooghe, Luchsinger,
Bemerkungen: L. Widmer und Ruchti abwesend, Debut von A. Wintsch und Frauchiger in der ersten Mannschaft.
Martin Keller, Rüti Vor eben zwei Wochen feierte man im Schützenhaus den erfolgreichen Saisonabschluss und schon stand mit dem Swiss Mobiliar-Cup Spiel gegen die FB Riders das erste Wettbewerbspiel der Saison 2010/2011 auf dem Programm. Klar, die Teilnahme am Grossfeldcup wir mehr als willkommene Abwechslung angesehen, bevor dann die Sommerpause kommt und die Vorbereitung auf die «richtige» Kleinfeldsaison, die dann Ende August mit dem Raiffeisencup eingeläutet wird.
Trotzdem ist es immer wieder interessant zu beobachten, wie sich die besten KF-Teams auf dem Grossfeld «metzgen», v.a. wenn zuweilen im Forum die Kleinfeldler als nicht ganz richtige Unihockeyaner bezeichnet werden. Nun das Nachbarderby gegen die FB Riders in der kargen Halle des Rekrutierungszentrum Rüti war eine gute Gelegenheit, die Forumstäter eines Besseren zu belehren. Die Gossauer begannen zunächst vorsichtig. Es brauchte eine Weile, bis man sich an die grösseren Spielfeldmasse angewöhnt hatte. Just in dieser Phase gelang den Dürntnern keineswegs zwingend das 1:0. Der Schweizermeister liess sich aber dadurch nicht beunruhigen, kannte man das aus der vergangenen Saison nur zu gut, dass man erst einen Rückstand einfangen musste, bevor es dann richtig losging. So war es auch diesmal. Gossau übernahm immer mehr die Initiative und erarbeitete sich immer mehr Möglichkeiten, aber nur Keller konnte etwas Zählbares bewerkstelligen, indem er zur richtigen Zeit am richtigen Ort stand und die Kugel über die Linien bugsieren konnte. Das 1:1 zur ersten Pause schmeichelte den Riders.
Nach der Pause wurden dann die Angriffsbemühungen der Gossauer endlich belohnt. Adi Vollenweider nahm sich ein Herz und drosch die Kugel von der Mittellinie ins Tor. Erfolgreich hatten unsere Stürmer die Sicht des Torwartes behindert. Nun war der Bann gebrochen. Kaum drei Minuten später hatte Keller mit einem Doppelschlag auf 1:4 erhöht, unter anderem mit einem sehenswerten Knaller aus halblinker Position äusserst präzis und unhaltbar in die rechte obere Torecke. Gossau dominierte nach wie vor, zeigte ein gepflegtes Zusammenspiel war technisch besser und auch spritziger und gewann die Mehrheit der Zweikämpfe. Eine Zweiminutenstrafe gegen die Unsrigen gab Gelegenheit, das Grossfeld-Boxplay der Gäste zu studieren. Auch diese Aufgabe wurde tadellos gelöst, ja die Dürntner schufen sich nicht eine einzige erfolgsversprechende Gelegenheit. Im Gegenteil, Gossau stand dem Shorthander näher! Als dann auch Bücheler, Leimbacher und der an diesem Abend äusserst treffsichere Keller das Skore auf 1:7 stellten, war der Mist endgültig geführt.
Die Spannung für das letzte Drittel war draussen. Martin Wälti übernahm für das letzte Drittel den Torhüterposten. Nach wie vor dominierten die Weissen und zeigten dem spärlichen Publikum äusserst sehenswerte Kombinationen, als hätten sie nie etwas anderes als auf dem Grossfeld gespielt. Die Tore wurden aber nicht mehr mit letzter Konsequenz angestrebt, was ja angesichts des Spielstandes auch nicht mehr nötige war. Trotzdem erhöhte d’Hooghe noch zum Schlussresultat auf 1:8.
Das Spiel hat seinen Zweck erfüllt. Es wäre aber falsch, jetzt in übertrieben Euphorie auszubrechen. Der Schweizermeister zeigte eine solide Leistung. Die eingesetzten Jungen haben sich nahtlos ins Kollektiv integriert, ja sie scheuten sich nicht, sogar Verantwortung zu übernehmen und setzten sich überzeugend in Szene, als ob sie schon immer dabei gewesen wären. Eine Tatsache, die der Juniorenausbildung im Verein ein hervorragendes Zeugnis ausstellt und uns auf die kommende Saison äusserst zuversichtlich stimmt. Die Floorball Riders waren trotz des klingenden Namens eine Enttäuschung und wohl kein echter Massstab. Ihr bester Spieler war bezeichnenderweise der vor einem Jahr bei Gossau zurückgetretene Zuppinger.
Freuen wir uns nun auf den nächsten Vergleich auf dem Grossfeld. Mit dem UHC Laupen (1. Liga) wartet eine echte Herausforderung und das nächste Nachbar-Derby.
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Letzte Aktualisierung ( 07.08.2010 )
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